Hilfe bei Schlafstörungen

Schlafstörungen sind bei den Burnout-Symptomen in den oberen Rängen vertreten. Obwohl man meinen müsste, dass Burnout-Betroffene, die sich müde und erschöpft durch den Tag schleppen, gut schlafen können, ist dies gerade oft nicht der Fall.

Schlafstörungen

Schlafstörungen – häufiges Symptom bei Burnout

Schlafstörungen bei Burnout können verschiedene Formen annehmen. Manchen fällt es schwer, einzuschlafen. Andere wachen nachts ständig auf, kommen nicht zur Ruhe und können nur schwer wieder einschlafen. Oder man wird sehr früh morgens wach und kann überhaupt nicht mehr einschlafen und harrt Stunden aus bis der Wecker klingelt.

Was hält die Burnout Betroffenen vom Schlafen ab?

Bei Ein- und Durchschlafstörungen sind es meist die Belastungen, die schwer drücken, die sich im Kopf fest setzen und einem das Gehirn zermartern. Man grübelt und grübelt und findet doch keinen Ausweg.

Bei den morgentlichen Frühaufwachern kann dies auch der Fall sein, häufiger jedoch befällt die Betroffenen direkt nach dem Aufwachen eine starke Unruhe oder Panik. Sie haben schlichtweg Angst vor dem kommenden Tag, Angst davor, was sie erwartet, Angst davor, zu Versagen oder einfach Angst vor anstehenden Terminen oder Verpflichtungen.

Neben dem psychischen Druck gibt es bei Burnout allerdings auch organische Ursachen, die den Schlaf fern halten. Für einen erholsamen Schlaf ist das “Glückshormon” Serotonin und vor allem das daraus resultierende Melatonin wichtig. Stress-Tests bei Burnout Betroffenen haben ergeben, dass kaum mehr Serotonin im Körper nachweisbar ist. Das gestörte Stresshormonsystem sowie eine oftmals nährstoffarme Ernährung sind Gründe dafür, da dem Körper die Aminosäure Tryptophan fehlt. Ohne Tryptophan kann der Körper Serotonin nicht aufbauen.

Jetzt zu Schlaftabletten zu greifen, ist allerdings der falsche Weg, seine Schlafstörungen zu therapieren. Mit folgenden Möglichkeiten, können Sie Ihre Schlafstörungen in den Griff bekommen:

  • Um die Schlafenszeit zu verlängen, gehen Sie 10 Minuten früher ins Bett. Nach einer weiteren Woche nochmals 10 Minuten und so weiter bis Sie Ihre Schlafenszeit auf mindestens 8 Stunden ausgedehnt haben
  • Untersützen Sie Ihren Körper mit regelmäßigen Schlafgewohnheiten, d.h. gehen Sie möglichst immer zur selben Zeit zu Bett
  • Machen Sie eine Kur mit (idealerweise tryptophanhaltigen) Nahrungsergänzungsmitteln gegen Schlafstörungen oder diätetischen Lebensmitteln gegen Schlafstörungen
  • Essen Sie tryptophanhaltige Lebensmittel wie Käse, Sojabohnen, verschiedene Nüsse, Linsen, Getreide, Reis, Kakao und tierisches Eiweiß (dies jedoch in Maßen)
  • Verrichten Sie keine pushenden Aktivitäten direkt vor dem Schlafengehen
  • Halten Sie Ihr Schlafzimmer dunkel und kühl (18-19 Grad C)
  • Nehmen Sie die letzte Mahlzeit des Tages mind. 3 Stunden vor dem Schlafengehen ein. Diese sollte auch nicht zu reichlich ausfallen.
  • Verzichten Sie vor dem Schlafengehen auf Koffein, Teein und Alkohol

 

 

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